Spargelzeit: Sieben Tipps sollten Sie berücksichtigen
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Spargelzeit: Sieben Tipps sollten Sie berücksichtigen

Der Spargel, das liebste Gemüse der Deutschen, ist derzeit in aller Munde. Diese sieben Tipps sollten Spargelgenießer kennen.
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Spargel – So bereiten Sie das vielfältige Gemüse in der Spargelsaison zu


Spargel gehört zum Lieblingsgemüse der Deutschen. Dabei sind sowohl die weißen als auch die grünen Spargelstangen sehr beliebt. Kaum ist die Spargelsaison eröffnet, geht es ans Spargelsuppe kochen. So manch einer traut sich auch an neue Rezepte heran und bereitet Spargel im Backofen zu, peppt damit seinen Salat auf oder kocht ein leckeres Spargelrisotto. Gerade mal zwei Monate dauert die Spargelzeit – kein Wunder, dass so viele Menschen sich um die wertvollen Stangen reißen!

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Spargel tiefgefroren kaufen: Aromatischer als die frischen Stangen?

Spargel schmeckt lecker, ist gesund, aber leider nur wenige Monate im Jahr frisch verfügbar. Tiefgefrorene Ware ist eine Alternative, aber ist diese auch gesund?
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Spargel: Alle Infos rund um Ernte, Pflanzung und leckere Spargel-Gerichte


Einige Menschen freuen sich zehn Monate im Jahr auf einen ganz bestimmten Zeitraum: Die Spargelsaison. Sie startet etwa Mitte April und endet am 24. Juni, dem Johannistag. Die grünen und weißen Spargelstangen gibt es in dieser Zeit überall zu kaufen, richtig lecker schmecken sie frisch vom Markt oder aus dem eigenen Beet. Den absoluten Klassiker, die Spargelcremesuppe, gibt es dann fast über all als Vor- oder Hauptgericht und auch das ein oder andere Spargelrisotto servieren Gartenfans ihren Bekannten gerne.

Spargel: So erkennen Sie frischen Spargel


Spargel ist gut für unsere Gesundheit, für Kreislauf und Herz und wirkt entwässernd. Wenn sie dann endlich da ist, gibt es Massen an grünem und weißem Spargel. Aber ist der auch frisch und schmeckt? Schon beim Kauf sollten Spargelfans einige Merkmale überprüfen, um frischen und leckeren Spargel zu erkennen.
Diese Merkmale weisen auf frischen Spargel hin:
  • Regionalen Spargel kaufen: Wenn das Produkt aus der Nähe kommt, hat es automatisch einen kürzeren Transportweg und kommt bestenfalls vom Feld zum Händler.
  • Geschlossene Köpfe: Bei frischem Spargel sind die Köpfe noch geschlossen, keinesfalls dürfen sie schon sprießen (Klasse II ausgenommen, siehe unten).
  • Saftige und glatte Enden: Kennen Sie das quietschende Geräusch beim Spargel-Schälen? Dann ist er frisch und saftig. Frischer Spargel sollte glatte, frische und saftige Schnittenden haben. Beim Zusammendrücken muss dann etwas Saft austreten, in dem Fall ist der Spargel ganz frisch. Ist er dagegen schon älter, trocknen die Enden aus und die Stangen verschrumpeln langsam.
  • Rillen oder gebogene Stangen: Natürlich gibt es Spargelstangen, die etwas krumm gewachsen sind. Wir reden hier aber von Stangen, die sich biegen, weil sie alt und weich sind und eventuell schon Rillen oder Falten aufweisen. Beim Biegen bricht frischer Spargel.
  • Der Geruch: Riecht der Spargel faulig oder säuerlich, lassen Sie die Finger davon.

Das alles gilt im weitesten Sinne auch für grünen Spargel. Bei dieser Sorte sollten Käufer aber zusätzlich noch auf gleichmäßig dicke Stangen achten. Neben den optischen Merkmalen gibt es aber noch mehr Unterschiede.

Spargel: Die unterschiedlichen Klassen


Spargel wird außerdem meist noch in Klassen unterteilt und kann verschiedene Siegel haben. Käufer können so erkennen, welche Qualität sie kaufen und wie der Spargel angebaut wurde.
Das bedeuten die Spargelklassen:
  • Extra: Dieser Spargel ist perfekt gewachsen, hat mindestens einen Durchmesser von zwölf Millimetern und vollständig geschlossene Köpfe.
  • Klasse I: Dieser Spargel muss nicht ganz perfekt sein. Diese Stangen haben einen Durchmesser von mindestens zehn Millimetern und ebenfalls geschlossene Köpfe. Allerdings sind in dieser Klasse leichte Verfärbungen erlaubt.
  • Klasse II: Hierbei finden Sie auch schon krumme Stangen und teils etwas geöffnete Köpfe. Auch kann der Spargel etwas holzig sein.

Je perfekter der Spargel, desto teurer ist er normalerweise auch. Wer also mit nicht ganz gerade gewachsenem Spargel kein Problem hat, kann auch bei Klasse I und II zugreifen. Ob der Kopf nun geschlossen oder schon leicht geöffnet ist, hat auf den Geschmack übrigens keine Auswirkung.
Außerdem gibt es noch Siegel, wobei der Spargel aus Deutschland insgesamt recht frei von Pestiziden ist. Komplett ohne Pestizide ist jedoch nur Bio-Spargel. Und dann gibt es noch Spargel aus speziellen Regionen wie Franken, bei dem Sie genau das bekommen, was draufsteht. Wie bei anderem Gemüse auch, ist Bio-Qualität eigentlich immer eine gute Idee, kann gerade bei Spargel aber deutlich teurer werden. Bestenfalls kaufen Sie regional.

Spargel: So brechen Ihnen beim Schälen nicht die Stangen


Liegen die Spargelstangen nach erfolgreichem Kauf dann zu Hause in der Küche, geht es meist als Erstes ans Schälen. Doch da ist Vorsicht geboten, denn die empfindlichen Stangen brechen schnell durch.
Spargel gibt es in drei verschiedenen Farben und nicht alle müssen komplett geschält werden. Bei grünem Spargel reicht es aus, wenn Sie nur das Ende abschneiden und das untere Drittel schälen. Zarte Spargelgewächse wie Thaispargel oder Wildspargel müssen überhaupt nicht geschält werden. Weißer Spargel aber durchaus und gerade die Enden können recht holzig sein.
So schälen Sie weißen Spargel richtig:
  • Aufbewahrung bis zum Schälen: Wickeln Sie den Spargel in ein nasses Tuch, so kommt er für bis zu zwei Tage in den Kühlschrank bis zum Verzehr.
  • Werkzeug: scharfer Sparschäler oder passender Spargelschäler
  • Die richtige Richtung: Spargel wird immer von oben nach unten geschält
  • Der Kopf wird nicht geschält und gilt oft als besondere Delikatesse
  • Die Technik: Gerade zarte Spargelstangen brechen schnell. Deshalb sollten Sie Spargel vorsichtig am Kopf anfassen und die Stange auf dem Handballen abstützen. Mit der anderen Hand wird er dann von oben nach unten geschält. Bitte achten Sie auf Ihr Handgelenk und schneiden Sie sich nicht in den Arm!
  • Nach dem Schälen noch mal mit dem Finger kontrollieren, Schalen-Reste spüren Sie sofort.
  • Abschließend (oder auch vorab) wird noch das holzige Ende abgeschnitten. Das sind meist die unteren ein bis zwei Zentimeter.

Werfen Sie die Schalen danach bitte nicht weg! Sie dienen als Fond für eine leckere Spargelcremesuppe. Wer den Spargel dann auch nach dem Schälen nicht verbrauchen will oder kann, darf ihn einfrieren, bestenfalls in einer Box oder Tüte. Kochen oder blanchieren dürfen Sie den Spargel davor aber nicht, er würde nach dem Auftauen nicht mehr schmecken.

Spargel: Darum lohnt es sich, tiefgefrorenen Spargel zu kaufen


Alles, was Sie fernab der Monate April bis Juni im Supermarkt sehen, ist Spargel-Importware. Dieser Spargel stammt, anders als der weiße, häufig aus dem Mittelmeerraum wie Spanien, Frankreich oder Italien. Das sind die Vorteile von tiefgefrorenem Spargel:
  • Die Nährstoffe und Vitamine sind bei tiefgefrorenem Gemüse dieselben, wie bei frischer Ware. Somit enthalten auch gefrorene Stangen Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Phosphor bei nur zwanzig Kilokalorien pro 100 Gramm.
  • Meist ist der tiefgefrorene Spargel schon geschält, was bei einem Kilo enorm Arbeit spart.
  • Der Vorteil von tiefgefrorenem Spargel gegenüber Spargel aus der Dose oder dem Glas liegt ebenfalls auf der Hand: Die Stangen aus der Gefriertruhe können für Spargelgerichte verwendet werden, in denen der knackige Spargel im Mittelpunkt steht, während Spargel aus dem Glas eher für Eintöpfe, für Spargelröllchen oder zum Verfeinern von Geschnetzeltem verwendet wird.

Wenn Sie die Stangen also beim Supermarkt in der Tiefkühltruhe sehen, sollten Sie zugreifen. Passen Sie lediglich auf, dass Sie den gefrorenen Spargel behutsam behandeln, denn die Stangen können schnell durchbrechen.

Spargel: So entstehen die unterschiedlichen Farben der Stangen


Ganz egal wie Spargel zubereitet wird, er ist bei uns Deutschen äußerst beliebt und wir sind bereit, viel Geld für die Stangen auszugeben. Schließlich ist Spargel gesund. Wer sich dann plötzlich neben grünem und weißem Spargel auch noch mit violettem konfrontiert sieht, ist vielleicht verwirrt. Was genau bedeutet die Farbe und wie kommt sie zustande? Auch mit dem Geschmack hat die Spargel-Farbe zu tun. Knapp zusammengefasst: Die verschiedenen Spargel-Farben entstehen durch die Sonneneinstrahlung. Die Reihenfolge ist dabei Weiß – Violett – Grün.
Ein genauer Blick auf die Stangen erklärt den Entstehungsprozess:
  • Weißer Spargel: Diese Stangen werden auch Bleichspargel genannt. Er wird in Erdwällen kultiviert, unter der Erde und bekommt bis zum Stechen kein Sonnenlicht ab. So bleibt er weiß. Weißer Spargel schmeckt besonders mild und ist die beliebteste Spargelsorte. Da gerade die Enden aber holzig sind, sollten Sie diese abschneiden und den Spargel auch schälen.
  • Violetter Spargel: Er ist quasi weißer Spargel im nächsten Stadium und wird erst nach Durchbrechen der Erde geerntet. Durch das Licht entsteht Anthocyan, ein Pflanzenfarbstoff, der den Spargel an den Spitzen violett färbt. Im Handel finden wir diesen Spargel leider selten und er gilt bei vielen als Delikatesse. Er hat einen etwas kräftigeren Geschmack als weißer Spargel, kann im Grunde aber für dieselben Gerichte verwendet werden, die Geschmacks-Unterschiede sind minimal. Und dann gibt es auch noch komplett violetten Spargel, der schmeckt leicht bitter und kräftig.
  • Grüner Spargel: Die grüne Farbe des Spargels entsteht durch das Licht, denn nun wird Chlorophyll gebildet. Im Gegensatz zum weißen Spargel wächst der grüne ohne Erdwälle. Das ist auch in der Produktion weniger aufwendig, sodass grüner Spargel oft günstiger ist. Dafür bietet grüner Spargel mehr Vitamin C als weißer Spargel. Im Geschmack ist grüner Spargel würziger und kräftiger, die Stangen sind außerdem dünner. Das ist praktisch dank kürzerer Garzeit und beim Schälen können Sie sich auch auf das untere Drittel beschränken.

Spargel: Darum sind die Felder oft abgedeckt mit Folie


In der Botanik bezeichnen Expertinnen und Experten Spargel als Asparagus. Zur Gattung des Asparagus zählen je nach Zählart bis zu 300 Spargelarten. Die bekanntesten sind unter anderem:
  • Gemüsespargel
  • Spitzblättriger Spargel
  • Zierspargel
  • Farnspargel

Besonders der Gemüsespargel (Asparagus officinalis) ist in Deutschland weit verbreitet. Zum Gemüsespargel zählen auch die am häufigsten verkauften grünen und weißen Spargelsorten. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) erreichen die Wurzeln des Spargels eine Länge von bis zu drei Metern. Die leckeren Spargelstangen wachsen bei der Pflanze als seitliche Verzweigungen und gewinnen an Stärke, je mehr Kohlenhydrate die oberirdisch wachsenden Stangen im Sommer über einlagern können. Daher ernten Bauern weißen Spargel, der auch den Beinamen Bleichspargel trägt, sobald er die Erdoberfläche durchbricht. Grüner Spargel hingegen darf etwas länger im Boden bleiben und Sonnenlicht sammeln.
Besonders bei Bleichspargel arbeiten Bauern und Bäuerinnen auf dem Feld mit sogenannten Schwarz-Weiß-Folien. So erkennen Gartenfreunde Spargelfelder schon von Weitem, denn sie sind in der Regel mit viel Folie abgedeckt. Mithilfe der Folien regulieren Hersteller den Wachstumsprozess des weißen Spargels.
Laut der Landwirtschaftskammer NRW erfüllt die Folie folgende Zwecke:
  • Verhindert Blaufärbung: aufgrund der Folie verfärben sich die Köpfe der Spargelstangen nicht blau, wenn sie aus der Erde wachsen
  • Schützt weiße Spargelstangen vor Sonnenlicht: So betreiben sie keine Photosynthese und bleiben weiß, nachdem sie aus der Erde wachsen
  • Fördert das Wachstum: Wenn die schwarze Seite der Folie außen liegt, steigt die Temperatur des Bodens und die Stangen wachsen schneller
  • Bremst das Wachstum: Liegt die weiße Seite der Folie außen, ist es darunter kühler und die Stangen sprießen nicht so schnell aus dem Boden

In der Regel ist Spargel erst ab Mitte Mai reif, doch mit der Folienregulierung ist es möglich, den Erntezeitpunkt nach vorne zu ziehen. Eine durchsichtige Folie über den Spargeldämmen unterstützt diesen Vorgang zusätzlich.

Spargel: So purzeln die Kilos


Neben Nährstoffen wie Vitamin A, B1, B2, C und E enthält Spargel reichlich Mineralien wie Phosphor und Kalzium sowie verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem trägt Spargel laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zur Folsäure- und Kaliumversorgung bei. Diese Kombination ist nicht nur besonders gesund, sondern Mineralstoffe wie Kalium und Asparagin regen auch die Nierentätigkeit an.
Die vermehrte Harnausscheidung ist besonders für Menschen mit krankhaften Wassereinlagerungen im Gewebe, aber auch bei Übergewicht von Vorteil. Und auch gesunde Menschen profitieren von der entwässernden Wirkung des Gemüses. Denn durch die effizientere Nierentätigkeit werden Gift- und Schlackenstoffe aus dem Körper geschwemmt, das Blut gereinigt und die Funktion verschiedener Organe wie Leber, Nieren und Lungen unterstützt.
Damit Spargel seine gesunde Wirkung entfalten kann, sollte er möglichst frisch sein. Am besten sollten Sie die Delikatesse daher direkt beim Erzeuger oder auf dem Wochenmarkt kaufen. Folgende Punkte sind dabei zu beachten:
  • Das Gemüse sollte straff und knackig aussehen
  • Schnittflächen sollten immer glatt und hell sein
  • Frischer Spargel duftet angenehm

Besser verzichten sollten Sie, wenn die Spargelenden hohl, bräunlich verfärbt oder vertrocknet sind – egal wie günstig das Angebot ist. Wer selbst Spargel anbauen möchte, sollte zu Grünspargel greifen. Dieser lässt sich auch im eigenen Garten anbauen und hat sogar mehr Vitamin C als weißer.

Spargel: So gut tut das Gemüse dem Darm


Da Spargel zum Großteil aus Wasser besteht, punktet das Gemüse mit nur wenigen Kalorien. Denn in 250 Gramm Spargel stecken lediglich 50 kcal. Doch Vorsicht: Fettreiche Beilagen wie Butter oder Sauce Hollandaise machen diesen Effekt schnell zunichte. Gesündere Alternativen sind zum Beispiel Grüner Spargel mit Schinken-Ricotta oder gegrillter Spargel.
Auch der Darm profitiert von den gesunden Inhaltsstoffen. So ist Spargel leicht verdaulich und daher auch für Gartenfreunde mit empfindlichen Mägen gut bekömmlich. Gleichzeitig regen die im Spargel enthaltenen Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe eine gesunde Darmfunktion an. Spargel verweilt zudem relativ lange im Magen und macht dadurch besonders lange satt.
Wer an Nierensteinen, Gicht oder erhöhten Harnsäurewerten im Blut leidet, sollte Spargel nur in Maßen verzehren oder sogar ganz darauf verzichten. Denn das Gemüse kann bestehende Krankheitssymptome verstärken. Grund dafür sind die im Spargel enthaltenen Purine, welche im Körper in Form von Harnsäure abgebaut werden. Ab einer bestimmten Konzentration kann Harnsäure jedoch bei Betroffenen zu Beschwerden führen.
Laut dem Bundeszentrum für Ernährung können die meisten Gichtpatienten eine kleine Portion von rund 200 Gramm Spargel meist problemlos zu sich nehmen. Trotzdem sollten Patienten den Spargelgenuss mit ihrem Arzt abstimmen.

Spargel: So bauen Sie grünen Spargel im Garten an


Die Sorten sind anspruchsloser, im Geschmack herzhafter und enthalten mehr Vitamin A, C und Carotinoide als Weißer Spargel. Hobbygärtnerinnen und -gärtner müssen aber viel Geduld beim Anbau von Grünspargel mitbringen: Bis zur ersten Ernte können bis zu drei Jahre vergehen.
Gärtnerinnen und Gärtner können ab Frühjahr im März und April das Saatgut aussähen. Dabei sollte Folgendes beachtet werden:
  • Grünspargel ist anspruchslos an den Boden, ideal ist ein nicht zu schwerer, etwas kalkhaltiger Gartenboden.
  • Der Standort sollte sonnig sein.
  • Aussaat erst im Gewächshaus oder in Kisten mit Anzuchterde. Der Spargel wird erst im nächsten Frühjahr ins Beet gesetzt.
  • Grünspargel-Samen werden im Abstand von acht bis zehn Zentimetern in Rillen ausgesät.
  • Der Reihenabstand sollte 20 Zentimeter betragen.
  • Die Erde muss für das ideale Wachstum feucht sein. Der Grünspargel mag es im Sommer hell und mit Überdachung, im Winter sollte die Anzuchtkiste geschützt im Keller gelagert werden.

Wem das zu lange dauert, der kann im Frühling als Alternative auch einjährige Spargel-Jungpflanzen („Wurzelrhizome“) aus dem Gartenfachhandel oder von Spargelhöfen erwerben und einpflanzen. Diese können bereits im nächsten Jahr geerntet werden.

Spargel: So pflanzen Sie grünen Spargel richtig an


Die Jungpflanzen des Grünen Spargels können etwa eine Woche im Keller gelagert werden. Auspflanzen sollten Gärtnerinnen und Gärtner die Setzlinge im Gemüsebeet dann bei Sonnenschein. Dafür heben Sie einen etwa 40 Zentimeter breiten und 25 Zentimeter tiefen Graben im Garten aus. In diesem Graben setzen Sie im Abstand von etwa 35 Zentimetern kleine Hügel von Kompost. Auf jeden dieser Hügel setzen Sie eine Spargel-Jungpflanze und breiten die fleischigen Wurzeln sorgfältig aus. Danach können Sie die Gräben wieder mit Erde füllen. Die Jungpflanzen gut angießen. Ideale Nachbarn in der Mischkultur für Grünspargel sind Buschbohnen, Zwiebeln, Karotten, Ringelblumen oder Kohlrabi.
In den nächsten Monaten wächst der Grüne Spargel langsam. In der Zwischenzeit können Sie das Spargelbeet mit Brennnesseljauche düngen und die Erde mit einer Mulchschicht feucht halten. Ernten können Sie im ersten oder zweitem Jahr den Grünen Spargel noch nicht. Erst im dritten Jahr sind die Jungpflanzen so weit entwickelt, dass ab Mitte April die Ernte beginnt. Die grünen Triebe der Spargelsprossen werden direkt oberhalb der Erde abgeschnitten, sobald sie etwa 20 bis 30 Zentimeter hoch sind. Hobbygärtner sollten darauf achten, dass kleine und beschädigte Sprossen ebenfalls geerntet werden. Dies ist wichtig, da hier sonst keine neuen Triebe nachkommen. Die Erntezeit endet für Grünspargel bereits Mitte Juni.
Die Kultivierung von grünem bzw. weißem Spargel funktioniert ähnlich. Der einzige Unterschied ist, dass grüner Spargel oberirdisch geerntet wird und durch das Sonnenlicht grün ist. Weißer Spargel hingegen wächst unter Erddämmen und wird im Boden geerntet, bevor seine Stängel die Sonne sehen. Für Anfänger kann somit der Anbau von grünem Spargel etwas leichter sein, da die Stangen besser im Blick gehalten werden können.

Spargel: Deswegen endet die Ernte am 24. Juni


Spargel wird traditionell nur bis zum Johannistag gestochen. Der Grund dafür: So sind es bis zum ersten Frost noch mindestens 100 Tage, die Pflanze hat damit genug Zeit, zu einem grünen Busch heranzuwachsen und sich so zu regenerieren. Dann steht der Spargelernte im nächsten Jahr nichts mehr im Wege. Auch davor möchte der Spargel natürlich schon einen Busch bilden, doch die ersten sechs Mal werden die Stangen geerntet. Erst der siebte Versuch darf dann wachsen.

Spargel: Leckere Gerichte zum Ausprobieren


Die Spargelsaison wäre nur halb so schön, wenn sich Gartenfans nicht in der Küche austoben könnten. Besonders beliebt sind zum Beispiel folgende Gerichte:
  • Spargelcremesuppe
  • Spargelrisotto
  • Spargelsalat
  • Spargel aus dem Backofen

Für eine besonders cremige Spargelsuppe brauchen Köchinnen und Köche folgende Zutaten:
  • 500 g Spargel
  • Saft einer Orange
  • 750 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 2 Eigelb
  • 3 EL Weißwein
  • 250 ml Sahne
  • weißer Pfeffer
  • Muskat
  • 1 TL Zucker

  • Den Spargel schälen und in etwa drei Zentimeter lange Stücke schneiden. Die Spargelschalen mit dem gesalzenen Wasser in einem Topf geben und 20 Minuten zugedeckt kochen lassen. Danach die entstandene Brühe in eine Schüssel abgießen. In einem zweiten Topf aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze zubereiten, mit der aufgefangenen Spargelbrühe ablöschen, fünf Minuten lang durchkochen, dann Topf vom Herd ziehen. Eine Tasse von der Flüssigkeit herausnehmen und darin das Eigelb verquirlen und wieder in die Suppe einrühren. Als nächstes den Weißwein und Sahne unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker und Orangensaft abschmecken. Spargelstücke beigeben und Suppe nochmals erwärmen.

    Spargel: So gelingt das Spargelrisotto


    Neben der Spargelcremesuppe schmecken die weißen Stangen aber auch wunderbar in einem cremigen Spargelrisotto. Dafür sind folgende Zutaten nötig:
    • 500 g grüner Spargel
    • 1 Zwiebel
    • Basilikum
    • 4 EL Olivenöl
    • 300 g Risotto-Reis (Vialone- oder Avorio)
    • 1/8 l trockener Weißwein
    • 1 EL Butter
    • 50 g frisch geriebener Parmesan
    • Salz
    • Pfeffer
    • 1–2 EL Pinienkerne

    Spargel putzen, holzige Enden wegschneiden, wenn nötig das untere Drittel schälen. Spargelspitzen abschneiden und beiseitelegen. Restliche Spargelabschnitte in Stücke schneiden und in knapp 1 l Salzwasser 25 Minuten weichkochen. Spargel herausnehmen, pürieren und zurück ins Kochwasser geben.
    Olivenöl erhitzen, gehackte Zwiebel andünsten, Reis einstreuen und unter Rühren anbraten. Mit Weißwein ablöschen, nach und nach die Brühe mit dem Spargelpüree angießen, nach 10 Minuten die Spargelspitzen zugeben, den Reis unter Rühren ausquellen lassen. Butter und Parmesan unter das fertige Risotto rühren. Pinienkerne trocken in einer Pfanne anrösten und jede Portion Risotto auf dem Teller mit Basilikum und Pinienkernen anrichten.

    Spargel: So peppen Sie ihren Salat mit Spargel auf


    Grüner Spargel eignet sich hervorragend als Neben- oder Hauptzutat in einem frischen, leckeren Frühlingsalat. Für Ihren persönlichen Spargelsalat brauchen Sie folgende Zutaten:
    • 250 g grüner Spargel
    • 250 g Rhabarber
    • 1/2 Bund Rucola
    • 1/2 Kopf Eichblattsalat
    • 1 rote Zwiebel
    • 150 g Hähnchenbrustfilet
    • 30 g Hartkäse am Stück
    • 2 TL Zucker
    • 2 TL Butter
    • etwas Butterschmalz
    • 2 EL Crème fraîche
    • 2 EL Walnussöl
    • 1 EL heller Balsamico-Essig
    • 1/2 TL Senf
    • Salz
    • Pfeffer

    Als erstes das Hähnchenbrustfilet salzen, pfeffern und etwa acht Minuten anbraten. Den Spargel waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit einem Teelöffel Zucker und einem Teelöffel Butter einige Minuten kochen. Den Rhabarber waschen und in ein Zentimeter große Stücke schneiden. Den Rest der Butter in der Pfanne erhitzen und den Rhabarber drei bis vier Minuten darin dünsten. Den Rest des Zuckers darüberstreuen und karamellisieren lassen. Den Käse in Späne hobeln. Den Eichblattsalat und den Rucola waschen und klein schneiden. Für das Dressing die Zwiebel fein hacken und mit dem Essig, Öl, Senf und Crème fraîche vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Spargel, Salat und Rhabarber mischen und auf den Tellern anrichten. Das fertige Dressing darüber geben. Das Hähnchenbrustfilet in Streifen schneiden und auf den Tellern verteilen. Zum Schluss mit dem Käse bestreuen und servieren.

    Spargel: Auch im Ofen gerät das Gemüse gut


    Köchinnen und Köche, die mal etwas Neues ausprobieren wollen, versuchen sich am besten an Spargel aus dem Ofen. Im Backofen lassen sich die Stangen nämlich genauso köstlich zubereiten wie im Wasserbad. Für Ofenspargel mit Linsen-Vinaigrette brauchen Sie folgende Zutaten:
    • 600 g weißer Spargel
    • 400 g mehligkochende Kartoffeln
    • 100 ml Haferdrink
    • 2 EL Rapsöl (mit Buttergeschmack)
    • 1/2 TL Ahornsirup
    • Steinsalz
    • Schwarzer Pfeffer

    Die Vinaigrette mischen Sie aus folgenden Zutaten zusammen:
    • 30 g Belugalinsen
    • 2 EL Leinöl
    • 3 EL Balsamico Creme
    • Steinsalz
    • Schwarzer Pfeffer

    Ist alles beisammen, geht es ans Eingemachte. Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad Umluft vor. Dann legen Sie den weißen, geschälten Spargel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und pinseln ihn mit einer Marinade aus einem Esslöffel Rapsöl, einem halben Teelöffel Ahornsirup und einem Viertel Teelöffel Steinsalz ein. Das Ganze muss dann für 20 bis 30 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen.
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