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Schädlingsbefall bei Tomaten: Dürrfleckenkrankheit gefährdet Ernte

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Von: Joana Lück

Tomaten sind ein beliebtes Gemüse im Gartenbeet, das jedoch leider anfällig für eine Vielzahl von Krankheiten und Schädlingen ist.

München – Genügend Licht und der richtige Zeitpunkt zur Aussaat – viel mehr braucht man nicht, um saftige Tomaten erfolgreich anzubauen. Doch auch bei der besten Pflege können Schädlinge und Pilze wie die Dürrfleckenkrankheit auftreten. Umso wichtiger ist es, die Krankheit zu erkennen und ihr gezielt vorzubeugen.

Schädlingsbefall bei Tomaten: Dürrfleckenkrankheit gefährdet Ernte

Bio-Tomaten wachsen in einem Garten. (Symbolbild)
Pilzen lösen bei Tomaten die Dürrfleckenkrankheit aus. (Symbolbild) © Peter Widmann/Imago

Flecken, die sowohl im Fruchtfleisch als auch auf den Blättern der Tomate auftauchen, deuten auf einen Befall mit dem Schlauchpilz hin, einem der wichtigsten Erreger der Dürrfleckenkrankheit. Auch eingerollte Blätter und konzentrische Ringe sind charakteristisch. Folgende Tipps sollten Sie beachten, damit sich der Pilz gar nicht erst auf Ihrer Pflanze ausbreitet:

Ideal sind für den Pilz warme Witterung sowie Staunässe. Halten diese Bedingungen an, kann der Pilz mehrere Entwicklungszyklen im Jahr aufweisen.

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Schädlingsbefall bei Tomaten: Direkte Bekämpfung

Kommen die vorbeugenden Maßnahmen zu spät für die Früchte, bleibt nur noch der Griff zum Fungizid. Spezielle Mittel aus dem Gartencenter sind schonend und schaden zugleich Nützlingen nicht. Entfernen Sie außerdem die kranken Pflanzenteile und alle betroffenen Früchte. Diese sind nicht mehr genießbar, sobald es zu einem Befall kommt. *Merkur.de und RUHR24 sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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