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Rote-Bete-Blätter weiterverwerten: Einfach wie Mangold essen

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Von: Ines Alms

Rote-Bete-Blätter sind viel zu schade für den Kompost. Die gesunden Blätter lassen sich roh im Salat essen oder wie Mangold in der Küche verwenden.

München – Dem Motto „from leaf to root“ macht auch die Rote Bete alle Ehre. Nicht nur die rote Knolle schmeckt lecker: Die Blätter und Stiele sind zu schade zum Wegwerfen und sowohl roh essbar als auch gegart wie Mangold ein feines Gemüse auf dem Teller. Und das Beste: Die Rote-Bete-Blätter sind außerdem sehr nährstoffreich – sie und enthalten zum Beispiel um das 200-fache mehr Vitamin A als die Knolle!

Rote-Bete-Blätter weiterverwerten: Einfach wie Mangold zubereiten

Rote-Bete-Blätter schmecken umso milder, je zarter sie sind.  (Symbolbild)
Rote-Bete-Blätter schmecken umso milder, je zarter sie sind. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Auch in Zeiten ohne Not sind die bisher vielleicht unbeachteten „Reste“ mancher Gemüsesorten für einen Kücheneinsatz einen zweiten Blick wert, die Rote Bete ist das beste Beispiel hierfür. Wer ihre Blätter bisher immer im Kompost oder Biomüll entsorgt hat, könnte sie stattdessen mal im Salat, als Pesto oder im Risotto zubereiten.

Im Gegensatz zu giftigen Gemüseblättern wie Rhabarber stellen Rote-Bete-Blätter in puncto Gesundheit Superlative auf: Sie enthalten siebenmal mehr Knochen stärkendes Kalzium als die Knolle und der Gehalt an Vitamin A, das wichtig für die Augen und die Haut ist, ist sogar 200-mal höher. Dies wird nur noch getoppt von Vitamin K, das für die Blutgerinnung unentbehrlich ist, denn die Blätter können mit der 2.000-fachen Menge glänzen. Ein richtiges Superfood also.

Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Rote-Bete-Blätter enthalten relativ viel Nitrat, das in großen Mengen gesundheitsschädlich sein kann, daher sollten sie nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen.

Rote-Bete-Blätter in der Küche: Von Smoothie bis zur Suppe

Der Einsatz von Rote-Bete-Blättern in der Küche ist einfach, denn sie können zum Beispiel Mangold in den meisten Gerichten entsprechend ersetzen. Oder Sie lassen sich von diesen Ideen inspirieren:

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Und noch ein Tipp: Je jünger die Blätter sind bzw. geerntet werden, desto zarter, milder und frischer schmecken sie. Wem die Idee der Weiterverwertung von Blattgrün gefällt, der kann dies auch mit den Blättern von Radieschen, Kohlrabi und Möhren ausprobieren, die sich ebenfalls vielfältig in der Küche einsetzen lassen. Prinzipiell ist es natürlich wichtig, dass die Blätter nicht gespritzt sind, ob aus dem Garten oder aus dem Supermarkt. Bei gekauftem Gemüse sollten Sie daher auf jeden Fall stets auf Bioware achten.

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