Wie Sie das Aufplatzen von Tomaten am Strauch verhindern können
Ob im Gewächshaus oder im Freiland – wenn Tomaten platzen, kann es nicht nur eine, sondern mehrere Ursachen geben. Es kann auch an der Sorte liegen.
Gestern waren die Tomaten noch prall und rot, doch von einem Tag auf den anderen zeigen sich Risse auf der makellosen Haut – manchmal sogar schon bei unreifen Tomaten. Fast nichts ist frustrierender, als aufgeplatzte Tomaten am Strauch zu entdecken. Solche Tomaten können zwar immer noch gegessen werden, jedoch sollte man sie schnell nach der Ernte verzehren. Nichtsdestotrotz ist es ein großes Ärgernis, das sich aber mit ein paar einfachen Schritten verhindern lässt. Hier erfahren Sie, warum Tomaten aufplatzen und wie Sie dieses Problem wirksam angehen können.
Warum platzen Tomaten auf?

Das Aufplatzen von Tomaten tritt häufig auf, wenn die Früchte während des Wachstums plötzlich großen Schwankungen in der Wasserversorgung ausgesetzt sind. Aber auch die Temperaturen können eine Rolle spielen. Dies sind mögliche Ursachen für Risse in den Früchten:
- Unregelmäßige Bewässerung: Wenn nach einer längeren Phase der Trockenheit plötzlich viel gegossen wird, nehmen die Tomaten schneller Wasser auf, als sie verdunsten können. Dies führt zu Druckunterschieden in der Frucht und zu Rissen.
- Plötzliche Regenschauer: Ein Regenguss nach einer trockenen Phase kann zu einem ähnlichen Effekt führen wie unregelmäßige Bewässerung. Die Tomatenhaut dehnt sich schnell aus, während das Innere der Frucht langsamer reagiert, was das Platzen verursachen kann.
- Starke Temperaturschwankungen: Vor allem zum Herbst hin können die Temperaturunterschiede von Tag und Nacht groß sein. Ist der Abfall zu stark, kommt es zu Rissen.
- Dickhäutige Sorten: Sorten mit dicker Haut sind anfälliger für das Platzen, da ihre äußere Schicht weniger elastisch ist und somit Druckänderungen weniger gut standhält. Sorten mit dünnen Hautschichten wie Kirschtomaten neigen weniger oft dazu als Fleischtomaten.
- Zu viel Dünger: Eine zu große Menge verstärkt das Fruchtwachstum, ohne dass die Haut der Tomaten mithalten kann.
- Zu viel Sonne: Sind die Risse eher kreisförmig, spricht viel für eine zu starke Sonneneinstrahlung und somit einen Sonnenbrand.
Wie Sie das Aufplatzen von Tomaten verhindern können
Auf das Wetter haben Sie keinen Einfluss, aber mit guter Pflege können Sie je nach Ursache auch schon einige andere Risikofaktoren für das Aufplatzen der Tomaten verringern. Wenn Sie sich um eine regelmäßige Bewässerung, Mulch, Schattierung und eine rechtzeitige Ernte kümmern, müssen Sie sich weniger um aufgeplatzte Früchte sorgen.
Beispielsweise ist eine Tropfbewässerung ideal, um einen plötzlichen Wasserstress zu vermeiden. Wenn Sie den Wurzelbereich mit einer Schicht Mulch bedecken, erhalten Sie eine konstante Bodenfeuchtigkeit. Auch die Düngergaben sollten regelmäßig, aber nicht übertrieben erfolgen. Und wenn Sie die Tomaten ernten, bevor sie vollständig ausgereift sind, reifen die Früchte nach der Ernte noch nach und haben weniger Druck im Inneren. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, indem Sie Pflanzen ab und zu beschatten. Dies hilft auch, Temperaturschwankungen zu minimieren, die das Platzen begünstigen können. Für die nächste Saison vielleicht hilfreich: Manche Sorten neigen weniger dazu, aufzuplatzen.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Ines Alms sorgfältig überprüft.

