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Kürbisblätter nicht wegschmeißen: Sie sind gesund!

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Von: Joana Lück

Dass man die Blätter von Speisekürbissen mitessen kann, wissen nur die wenigsten. Folgendes können Sie aus den Kürbisblättern zubereiten.

Wer Kürbisse im Garten selbst anbaut, der lässt die großen grünen Blätter der Kürbispflanze meist links liegen oder entsorgt sie auf dem Kompost oder in der Mülltonne. Dabei können Sie sie einfach mitessen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Kürbisblätter nicht wegschmeißen: Sie sind gesund!

Gelbe und grüne Kürbisse im Korb und an einer Pflanze.
Kürbisblätter kann man mitessen, wenn es sich bei den Sorten nicht um Zierkürbisse handelt. © Gianna Schade/Imago

Bisher stehen Kürbisblätter nur in China und einigen afrikanischen Ländern auf dem Speiseplan und sind dort ein beliebtes Gemüse. Zu Recht, denn laut dem Bundeszentrum für Ernährung sind Kürbisblätter gesund, da sie reich an Proteinen, essenziellen Aminosäuren sowie Vitaminen und Mineralstoffen sind – ideal, nicht nur für Vegetarier und Veganer, die oftmals nicht genügend Eiweiß zu sich nehmen. Außerdem beinhalten die Blätter hohe Mengen an sekundären Pflanzenstoffen sowie Phenolen. Je älter die Kürbisblätter sind, desto aufwändiger ist allerdings die Zubereitung. Junge Blätter hingegen schmecken milder und weisen so gut wie keine Fasern auf. Auch die Stängel junger Pflanzen können Sie mitessen, sie ähneln Mangold oder Spinat.

Bedenken Sie jedoch, dass Sie nur die Blätter von Speisekürbissen verzehren können. Die Kürbisblätter von Zierkürbissen enthalten den Giftstoff Cucurbitacin.

Folgende Zubereitungsmöglichkeiten gibt es für Kürbisblätter:

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Wie Zentrum der Gesundheit berichtet, enthalten Kürbisblätter so gut wie keine Oxalsäure, weshalb sie als gut verträglich gelten und man das Kochwasser bei der Zubereitung nicht wegschütten müsse.

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