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Kartoffeln im September pflanzen: Schnellere Ernte nächstes Jahr

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Von: Ines Alms

Kartoffeln pflanzt man doch eigentlich im Frühjahr? Diese ungeschriebene Regel kann man gut umgehen und dafür besonders früh im nächsten Jahr ernten.

Profigärtner wissen längst: Der Anbau von einer zweiten Kartoffelgeneration im Spätsommer oder Herbst hat viele Vorteile. Bei der sogenannten irischen Methode überwintern die Kartoffeln gut geschützt, ohne dass man sich darum kümmern müsste, im Boden. Und noch eher als klassische Frühkartoffeln lassen sich dann neue, junge Knollen ernten.

Kartoffeln im September pflanzen: Frühe Ernte im nächsten Jahr

Eine Person setzt zwei Reihen Kartoffeln in die Erde.
Alte raus, neue rein: Wer im September Kartoffeln pflanzt, kann früh im nächsten Jahr ernten. © Westend61/Imago

Eine Spätpflanzung von September bis Oktober hat aber noch mehr Vorteile: Laut Mein schöner Garten können die Knollen dank der ungewöhnlichen Pflanzzeit noch das nassere Herbstklima nutzen, das die Wurzelbildung fördert. Diese Feuchtigkeit ist auch der Grund dafür, dass die Kartoffeln weniger von einem typischen Schädling, dem Drahtwurm, befallen werden.

Beim Anbau hatWurzelwerk.net mit folgenden Tipps gute Ergebnisse erzielt:

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Wer sehr neugierig ist, kann sogar schon nach drei Monaten die ersten Ernteversuche machen. Ansonsten wartet man bis zum Frühjahr, um dann die jungen Kartoffeln beispielsweise im März auszugraben. Wer geduldig genug ist, kann die Kartoffeln für mehr Ertrag anhäufeln, sobald die neuen Triebe etwa 20 Zentimeter aus der Erde herausschauen.

Einen Nachteil hat diese Methode der Spätpflanzung jedoch auch: Da die Knollen eine lange Zeit unbeaufsichtigt im Boden liegen, kann sich in der Zwischenzeit eine Wühlmaus über diese hermachen. Doch diese können Sie auch im Winter mit Buttermilch vertreiben.

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