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Drei Anzeichen, bei denen Sie Kartoffeln auf jeden Fall entsorgen sollten

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Von: Kilian Bäuml

Kartoffeln sind ein beliebtes Alltagslebensmittel in Deutschland. Sie gelten als gesund, preiswert und lecker – doch manche sind auch giftig.

Sie ist typisch deutsch und total beliebt: die Kartoffel. Jeder Deutsche isst laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft rund 59 Kilo, das ist mehr als ein Kilo jede Woche. Selbst das Kartoffelwasser kann nach dem Kochen noch genutzt werden.

Gift-Gefahr in Kartoffeln: Das ist Solanin

In Deutschland gibt es über 200 zugelassene Kartoffelsorten und es werden stets neue Sorten gezüchtet. Man teilt sie in mehlig, festkochend und vorwiegend festkochend ein. Grundsätzlich sind sie einfach zu lagern und halten sich in den richtigen Bedingungen leicht über mehrere Wochen hinweg. Es gibt aber auch Kartoffeln, die besser nicht gegessen werden sollten, wie hna.de berichtet.

Kartoffel-Ernte hat begonnen
Jeder Deutsche isst 59 Kilo Kartoffeln im Jahr. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

Solanin ist ein Stoff, der sich in Nachtschattengewächsen bildet. In dem Gemüse befindet es sich vor allem in der Schale. Es ist giftig und soll die Knolle in der Natur vor Fressfeinden schützen. Die Dosis ist in der Regel so niedrig, dass der Verzehr für Menschen jedoch unbedenklich ist. Sollte der Solaningehalt jedoch überschritten werden, kann es zu einer Vergiftung kommen, die sich beispielsweise in Magen-Darm-Beschwerden äußert.

„Normalerweise sind die Mengen an Solanin zu gering, um solche Reaktionen hervorzurufen. Trotzdem ist es ratsam, den Solanin-Gehalt so gering wie möglich zu halten“, sagt Ernährungsexpertin Sabine Hülsmann gegenüber der Verbraucherzentrale Bayern.

Gift-Gefahr: Das sind die Anzeichen für Kartoffeln mit erhöhtem Solaningehalt

Giftige Kartoffeln vermeiden – so kommt es erst gar nicht zu Anzeichen

Der Solaningehalt wird meistens durch eine falsche Lagerung bedingt. Mit diesen Tipps bewahren Sie Ihre Kartoffeln richtig auf:

In einer Untersuchung aus dem Jahr 2005 stellte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit fest, dass 92 Prozent der Proben unter 100 mg Solanin je Kilo Kartoffeln enthielten. Vergiftungserscheinungen treten jedoch laut VerbraucherFenster Hessen erst ab einem Wert von einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht auf.

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