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Igel richtig füttern: Was die nützlichen Tiere niemals fressen dürfen

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Von: Mattias Nemeth

Wenn Igel spät geboren werden oder zu früh aus dem Winterschlaf erwachen, dann können sie die Hilfe von Menschen brauchen. Doch auf keinen Fall dürfen sie mit den falschen Futter verorgt werden.

München – Für Jung-Igel, die erst im Herbst geboren werden, kann es schwierig sein, sich noch genügend Winterspeck anzufressen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie nach kleinen oder abgemagerten Tieren Ausschau halten. Diese sind dankbar, wenn sie eine zusätzliche Futterquelle bereitgestellt bekommen. Aber nur, wenn sie auch etwas bekommen, was ihnen guttut.

Igel richtig füttern: Was die nützlichen Tiere nicht fressen dürfen

Igel ernähren sich hauptsächlich von Insekten. Auf Ihrem Speiseplan stehen Käfer, Larven, Schnecken, Regenwürmer, Tausendfüßler, Spinnen und vielen andere Kleintiere. Ansonsten frisst er auch die Kadaver kleiner Vögel und wenn sich die Gelegenheit bietet ebenfalls junge Mäuse, wie kraut&rüben berichtet.

Was Igel dagegen nicht fressen, ist Obst, Gemüse oder Nüsse. Diese Art der Nahrung können sie nicht verdauen. Auch Milch darf den stachligen Nützlingen nicht hingestellt werden. Denn diese kann den Igel sehr krank machen und sogar zu seinem Tod führen. Was sie außerdem nicht an die Tiere verfüttern sollten:

Ein Igel der aus einem Untersetzer trinkt. (Symbolbild)
Igel brauchen manchmal Hilfe, aber dann sollte es auch die richtige sein. (Symbolbild). © Karin Jähne/Imago

Generell lässt sich sagen, dass Sie das Futter für Igel niemals würzen dürfen.

Igel richtig füttern: Richtiges Futter, aber falsche Fütterung

Das bedeutet aber nicht, dass Sie Igel mit Schnecken oder Regenwürmern füttern sollten. Denn diese haben häufig Parasiten, die durch das Verspeisen übertragen werden. Igel müssen sich diese Nahrung selbst suchen. Auch verunreinigte Futterstellen können zum Problem werden, denn Ratten finden diese äußerst anziehend und werden mitunter nicht nur für den Igel zum Krankheitserreger.

Igel richtig füttern: Das können Sie dem Nützling servieren

Das sollte Sie jedoch nicht abschrecken, den kleinen Stacheltieren zu helfen. Es sollten lediglich ein paar Sachen beachtet werden. Zwischendurch kann mit einem speziellen Igeltrockenfutter gefüttert werden. Das sollte nicht dauerhaft sein, denn dafür hat es zu viele Kohlenhydrate.

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Was Igeln aber schmeckt sind:

Die Menge des Futters hängt vom Körpergewicht und vom Gesundheitszustand ab. Ein mittelgroßer Igel braucht etwa die Menge eines 150-g-Joghurtbechers. Der beste Zeitpunkt für die Fütterung ist die Dämmerung, Igel sind nachtaktiv* und bekommen auch dementsprechend nachts richtig Appetit. Die Futterschälchen müssen täglich gereinigt werden, indem sie heiß ausgespült werden. So können keine Krankheitserreger entstehen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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