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Eichelhäher im Garten füttern: So besucht der schöne Vogel Sie Zuhause

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Von: Joana Lück

Ein Eichelhäher, der Futter in seinem Schnabel hat und auf einer Gartenwiese steht. (Symbolbild)
Eichelhäher leben eigentlich im Wald, sind aber auch oft in Gärten anzutreffen. (Symbolbild) © Richard Gray/Imago

Eichelhäher bewohnen eigentlich Wälder, sind aber auch immer öfters in urbanen Gärten anzutreffen. Wir erklären, was Sie beim Füttern der gefiederten Tiere beachten sollten.

Berlin – Eichelhäher fallen nicht nur dank ihrer farbenfrohen Federn ins Auge, auch ihr alles andere als scheues Verhalten und ihr lauter Ruf tragen dazu bei, dass Sie das Federvieh in Ihrem Garten garantiert bemerken werden. Doch was sollten Sie beim Füttern von Eichelhähern beachten? Wir erklären es.

Eichelhäher im Garten füttern: Das sollten Sie beachten

Besonders in Laub- und Mischwäldern fühlt sich der Eichelhäher wohl, stattet im Winter aber auch für sein Leben gern Futterhäusern in städtischen Gärten einen Besuch ab. Da er nicht gefährdet ist, stehen die Chancen gut, dass sie den Bewohner mit dem blau schillernden Federschweif einmal zu Augen bekommen. Der schöne Vogel, der zur Familie der Raben gehört, ist ein Allesfresser, aber folgende Dinge stehen ganz oben auf seiner Speiseliste:

Laut dem „Naturschutzbund Deutschland“ („Nabu“) sammelt der Eichelhäher gegen Jahresende vermehrt Eicheln und Bucheckern, um so einen Wintervorrat anzulegen. Um dies besonders effizient zu gestalten, kann er bis zu zehn Eicheln in seinem Kropf tragen, wie „Nabu“ berichtet. Nistkästen sind für Eichelhäher eher uninteressant, da Eichelhäher eher weit oben im Baum nisten. Allerdings freuen sich die Tiere über ausgelegtes Futter und Wasserstellen.

Eichelhäher im eigenen Garten füttern: Erkennungsmerkmal Stimme

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Vom aufdringlichen Schrei bis zum leisen Glucksen im Winter: Der Eichelhäher hat ein breites Stimmen-Repertoire auf Lager. Aber nicht nur das, der Eichelhäher imitiert laut „Nabu“ auch liebend gerne Spechte, Bussarde und Habichte und hat sich damit den Spitznamen „Hochstapler“ eingebracht. Damit ist er aber nicht der einzige Vogel, der nacheifert: Stare sind dafür bekannt, dass sie Klingeltöne von Mobiltelefonen nachsingen.

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