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Bienen und Wespen töten – das kann Sie ein dickes Bußgeld kosten

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Von: Joana Lück

Bienen und Wespen mögen manchmal lästig sein, doch töten sollte man die Insekten keinesfalls. Im schlimmsten Fall drohen hohe Bußgelder.

München – Gerade, wenn die Tage wieder länger werden und Bienen und Wespen neugierig ihre Runden auf Balkonen, Terrassen und auch in Innenräumen drehen, wird die Geduld von vielen wieder auf die Probe gestellt. Doch nicht nur aus ethischer Sicht sollte man die kleinen Insekten nicht töten: Es drohen nämlich auch hohe Bußgelder!

Bienen und Wespen töten: Es drohen bis zu 50.000 Euro Strafe

Eine Biene, die auf einer gelben Blume sitzt. (Symbolbild)
Bienen stehen wie Wespen unter Naturschutz. (Symbolbild) © Supertooper/Imago

Eine Wespe hat es sich auf Ihrem Glasrand gemütlich gemacht und bedient sich seelenruhig an Ihrem Getränk. Wer das Insekt am liebsten im Affekt mit einer Zeitung erschlagen möchte, sollte jedoch aufpassen – das könnte teuer werden. Denn in Deutschland gelten folgende Gesetzgebungen:

Die Bußgelder schwanken je nach Bundesland zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Jedoch gibt es Ausnahmen. Sind Sie Allergiker, so gilt es als „vernünftiger Grund“, wenn Sie eine Biene töten, da ein Stich des Insekts Ihnen sonst zum Verhängnis werden könnte.

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Bienen und Wespen töten: Weitere Gründe, die dagegen sprechen

Doch einzig und allein, dass Sie sich von den Insekten gestört fühlen, ist kein valider Grund für das Töten und es macht Sie theoretisch strafbar. Denken Sie stattdessen an die positiven Eigenschaften der Nützlinge: So ernähren sich Wespen von nervigen Mücken, während Wildbienen und Wespen Blüten bestäuben und somit wertvoll für das Ökosystem sind.

Anstatt die nützlichen Insektenalso als Feinde zu betrachten, sollten Sie ihre Präsenz eher begrüßen und sie mit insektenfreundlichen Pflanzen in den Garten locken. Bereits wenige Quadratmeter an Wildblumen helfen der Population.

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