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Saisonkalender November: Welches Gemüse, Obst und welche Kräuter kann ich jetzt ernten?

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Von: Jasmin Pospiech

Auch im Wintermonat November lässt sich noch viel Ertragreiches im eigenen Garten oder auf dem Balkon ernten: Dieses Obst, Gemüse und Kräuter gibt es nun frisch vom Feld.

München – Die Haupterntezeit neigt sich ihrem Ende zu, doch auch im November gibt es noch viel leckeres Obst und Gemüse. Ein Speiseplan, der sich nach dem Saisonkalender richtet, trägt zum Umweltschutz bei und passt zu einer nachhaltigen Lebensweise, weil das Obst und Gemüse reif geerntet wird und nur kurze Transportwege zurücklegen muss. 

Saisonkalender November: Dieses Gemüse ist jetzt erntereif

Das Freiland-Gemüse, das jetzt laut dem Saisonkalender für November geerntet werden kann, wurde zu Beginn der Aussaat-Periode im Frühjahr gesät und ist über die Sommermonate gereift. Zwar wird im November nicht gerade viel geerntet, da es mitunter schon den ersten Frost gab, das Lieblingsgemüse der Deutschen kann diesen aber super ab: Kohl. Von Blumenkohl über Grünkohl, Weiß- und auch Rosenkohl: Die winterharten Vitamin-Bomben stärken jetzt das Immunsystem und sind eine wohltuende Abwechslung auf dem Speiseplan.

Das Superfood Grünkohl ist ein waschechtes Wintergemüse. Es hat von Oktober bis in den Februar hinein Erntezeit. Der herbe Gemüsekohl ist perfekt geeignet für die dunkle Jahreszeit und verzeichnet den höchsten Vitamin-C-Gehalt unter den Kohlsorten, vor allem roh.

Den Rosenkohl gibt es laut Saisonkalender von September bis Februar frisch vom Feld – ihm kann Kälte und Frost nichts anhaben. Der Weißkohl, der beliebteste Kohl der Deutschen, ist das ganze Jahr über erhältlich. Auch die Blumenkohl-Saison ist fast ganzjährig von März bis Dezember.

Saisonkalender Obst, Gemüse und Kräuter im November: Kohl gilt als das beliebteste Wintergemüse

Nicht nur Kohl, sondern auch Wurzelgemüse hat im November Saison. Die Haupterntezeit der verschiedenen Rüben und Wurzeln reicht von Oktober bis März. Im November gibt es vor allem: 

Saisonkalender Obst, Gemüse und Kräuter im November: Salat aus heimischem Anbau

Blattsalate haben in der Regel eher in den wärmeren Monaten Saison. Doch auch im November gibt es noch feldfrische Sorten aus heimischem Anbau. So gibt es etwa Endiviensalat bis November, ähnlich verhält es sich mit Romanasalat. In Deutschland angebaute Ware gibt es von Anfang Mai bis Ende November.

Der Feldsalat ist durch seine frostharten Eigenschaften jedoch auch laut Saisonkalender von November bis März erhältlich. Gleiches gilt für Chicorée, dessen Saison sich von Oktober bis März erstreckt. Der bittere Radicchio wird aus heimischem Anbau nur von Juni bis Oktober angeboten, Importware ist aber auch von Oktober bis Mai im Angebot.

Kopfsalat hat gut ein halbes Jahr Saison und kommt hierzulande fast immer frisch vom Feld. Die Hauptsaison ist von April bis Oktober, Nebensaison im März und November. Kartoffeln sind vor allem vom deutschen Speiseplan nicht wegzudenken. Freilandware gibt es aber nur von Juni bis Oktober. Das restliche Jahr stammen sie aus Lagerbeständen. Der Höhepunkt der Kürbis-Saison ist im September und Oktober, die letzten Freilandkürbisse gibt es aber bis Dezember.

Saisonkalender Obst, Gemüse und Kräuter im November: Dieses Obst kann jetzt geerntet werden

Im November ist die Auswahl an saisonalem Obst deutlich kleiner als in den warmen Monaten. Beeren und Steinobst gibt es nicht mehr aus Freiland-Anbau. Ein Saison-Obst im Herbst ist die Quitte. Ihre Erntezeit geht von September bis November. Auch wenn sie ganzjährig in den Supermärkten liegen, die heimische Weintrauben-Saison beginnt erst im Spätsommer und geht von September bis November.

Nach dem Saisonkalender für November gibt es auch noch Äpfel und Birnen aus heimischem Anbau, in den restlichen Wintermonaten kommen diese aber auch aus Lagerbeständen. Nüsse sind als Importware teilweise das ganze Jahr über erhältlich. Haselnüsse, Walnüsse und Esskastanien gibt es von September bis Januar aber auch aus Deutschland.

Saisonkalender November: Kräuter für den Winter trocknen

Gutes Essen wird erst durch die Verwendung der richtigen Kräuter herrlich aromatisch und noch intensiver. Vorportioniert und tiefgefroren gibt es sie das ganze Jahr über im Supermarkt, aber auch vorgezogene Kräutertöpfe sind immer erhältlich.

Im November muss man auf frische Kräuter aus heimischem Anbau leider größtenteils verzichten. Einige Kräuter gibt es aber auch im Herbst und Winter erntefrisch: 

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