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Mondkalender März 2022: Das muss jetzt im Garten gemacht werden

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Eine Gartenschaufel steckt in der Erde, dazu Salatpflanzen (Symbolbild)
Im März sollten Sie Kräuter pflanzen (Symbolbild). © Eibner-Pressefoto/Imago

Die Gartenarbeit und Saat der Pflanzen kann auch im Monat März nach dem Mondkalender ausgerichtet werden. Jetzt bricht die Zeit der Obstgehölze an.

München – Die Menschheit hat schon vor langer Zeit festgestellt, dass der Mond Einfluss auf unser Leben hat, auf den Körper, aber auch auf die Gezeiten und nicht zuletzt auf Pflanzen. Mondkalender helfen uns dabei, das Leben nach passenden Mondphasen auszurichten und von ihnen zu profitieren. Etwa bei Friseurterminen, der Gartenarbeit oder dem Hausputz. Abnehmender oder zunehmender Mond können beispielsweise Einfluss auf das Gärtnern haben, einige Menschen orientieren sich daher gerne an Mondkalendern.

Mondkalender März 2022: Wann muss was gemacht werden im Garten?

Nach dem Mond richteten sich schon die Bauern im Mittelalter bei ihrer Feldarbeit. Bis heute blieb die Überzeugung erhalten, dass der Mond Einfluss auf Pflanzenwachstum und die Pflege des Gartens nehmen kann. Dabei ist jeder einzelne Monat besonders, abhängig von den Mondphasen. Die Pionierin des biologisch-dynamischen Gärtnerns war Maria Thun (✝ 2012), sie hat das Ganze anhand von astronomischen Berechnungen erforscht. Wer im März gärtnern will, kann sich daher am Mondkalender orientieren.

Mondkalender März 2022: Letzte Gehölze pflanzen und stutzen

Im März wird der Vorfrühling zum sogenannten Erstfrühling, der eine Fülle von neuen Aufgaben für den Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen mitbringt. Die Schneeglöckchen und Narzissen blühen jetzt, der Rasen fängt wieder an zu sprießen und Vögel bauen Nester.

Als Hobbygärtner sollten Sie nun ebenso beschäftigt sein wie die emsige Amsel. Wenn Sie es nicht schon im Februar getan haben, dann sollten Sie spätestens im März Ihre Obstbäume und Beerensträucher stutzen. Mulch, der zum Warmhalten über die Wurzeln gebettet wurde, kann nun entfernt werden, damit die Sonne den Boden um den Baum herum wärmen kann.

Wenn Sie neue Obstbäume oder -sträucher pflanzen wollen, dann ist jetzt die richtige Zeit. Achten Sie dabei immer darauf, dass Sie für Ihr Obst die richtige Umgebung und Gesellschaft auswählen. Pfirsich, Aprikosen, Himbeeren, Stachelbeeren und Erdbeeren wachsen zum Beispiel auch allein, weil sie selbstbefruchtend sind. Andere Obstsorten wie Äpfel, Birnen, einige Kirschsorten oder Zwetschgen brauchen aber eine Partnerpflanze zur Bestäubung, um Früchte tragen zu können. Diese Pflanzen nennt man selbststeril. Mit Sanddorn oder Kiwis ist es wieder anders. Diese Obstsorten blühen auch ohne Partner, brauchen aber immer eine männliche und eine weibliche Pflanze zum Blühen.

Bei einigen Frühlingsblühern verhält es sich ähnlich. Die sensiblen Adonisröschen und Küchenschellen gedeihen zum Beispiel besser in Gesellschaft von anderen Blühern wie Rotmoos-Mauerpfeffer, Frühlings-Anemonen, Perlgras oder echten Schlüsselblumen. Ein solches Blumenbeet sollte sich an einem trockenen, nährstoffarmen Ort mit lockerem Boden und in der Sonne befinden.

Mondkalender März 2022: Im März Kräuter pflanzen und Gemüse schützen

Eine Pflanze, die sehr gut mit anderen harmoniert, ist übrigens auch der Knoblauch. Tatsächlich ist das Lauchgewächs sogar eine kleine Hobbygärtner-Geheimwaffe, die die Arbeit im Gemüsebeet vereinfachen kann. In Mischkulturen soll Knoblauch zum Beispiel als Nachbar von Erdbeeren den Grauschimmel fernhalten und neben Rosen und Möhren Schädlinge wie die Möhrenfliege vertreiben. Lediglich Bohnen und Erbsen vertragen sich nicht besonders gut mit Knoblauch. Diese Pflanzen sollten Sie lieber in einiger Entfernung anbauen.

Thymian hingegen wächst beinahe überall und passt auch in Ihrem Garten an vielen Stellen gut hin. Kriechender Feld-Thymian, ebenso wie Rasenkamille oder echter Quendel, eigenen sich zum Beispiel als füllendes Kraut zwischen Wegsteinen. Im März ist ein guter Zeitpunkt, es zu pflanzen, im Spätsommer sollte das Krautbett noch einmal gestutzt werden.

Wenn Sie in Ihrem Garten Gemüse anbauen, dann sind Ihnen Schädlinge wie Kaninchen, Krähen, Läuse, Motten oder Fliegen sicher nicht fremd. Auch dagegen sollten Sie im März bereits handeln. Mit engmaschigen Kulturschutznetzen schützen Sie Ihr Gemüsebeet vor beinahe jedem Schädling, egal ob Kohldrehherzmücke oder Lauchminiermotten. Ziehen Sie die Netze hoch genug über das Beet, damit die Pflanzen darunter genügend Platz zum Wachsen haben.

Vorbereitungen im März: Das ist im Garten zu tun

Wenn Sie gesät, gepflanzt und gestutzt haben, ist die Arbeit aber noch lange nicht vorbei. Im März gilt es außerdem, den Garten aus dem Winterschlaf aufzuwecken und für die Saison vorzubereiten. Kontrollieren Sie Ihre Dachrinnen auf zurückgebliebenes Herbstlaub und stellen Sie die Regentonne wieder auf. Die Gartengeräte können aus dem Schuppen geholt werden und Unkraut jäten ist angesagt. Entfernen Sie Wildwuchs, Löwenzahn und dergleichen und befreien Sie zum Beispiel Ihre Erdbeeren von braunen Winterblättern.

Rosen können nun gestutzt werden und auch die Triebe von Himbeerranken sollten ein wenig gekürzt werden, wenn sie zu lang sind. Binden Sie die Ranken mit den Früchten außerdem an einem Gerüst, zum Beispiel an der Hauswand, fest. Wenn Sie in Ihrem Garten neben Gemüse und Früchten auch Blütenstauden haben, dann kann den besonders blühfaulen Pflanzen nun auf die Sprünge geholfen werden. Durch Teilen werden die Stauden zu neuem Wachstum angeregt.

Welche Tage eignen sich im März besonders für welche Gartenarbeiten?

An diesen Tagen im März können laut astronomischer Berechnung die vier verschiedenen Pflanzenarten in den jeweiligen Sternzeichen am besten gepflegt und bearbeitet werden.

Am günstigsten ist die Zeit für Gartenarbeit und Pflege der jeweiligen Pflanzen also Mitte bis Ende des Monats in den beiden Wochen vor und nach dem Vollmond am 18. März. Den aktuellen Mondkalender finden Sie hier.

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