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Mondkalender im Dezember 2020: Wann muss was gemacht werden im Garten?

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Von: Jasmin Pospiech

Der Mond beeinflusst nicht nur Ebbe und Flut, auch auf Pflanzen soll er eine große Wirkung haben. So kümmern Sie sich im Dezember 2020 um Ihren Garten am besten nach dem Mondkalender.

München – Wann muss ich meine Blumen gießen, damit sie besonders schön wachsen? Und wann den ersten Rückschnitt bei den Bäumen wagen? Aufschluss darüber soll Hobbygärtnern der Mondkalender geben. Er gibt für jedes kommende Jahr je nach Mondzyklus und dem entsprechenden Tierkreiszeichen an, wie Sie den eigenen Garten immer am besten hegen und pflegen, damit er in seiner vollen Pracht erstrahlt.

Mondkalender Dezember 2020: Das ist jetzt im Garten zu tun

Die Zeit des Pflanzens und der Beet-Arbeit ist im Winter erst einmal für einige Wochen vorbei. Stattdessen müssen Sie sich als Hobbygärtner nun um einige andere Dinge im Garten kümmern. Zum Einen sollten in der Winterzeit Gartengeräte wie Heckenscheren, Rasenmäher, Schaufeln und was Sie sonst noch so für die Arbeit in Ihren Beeten verwenden, gereinigt werden.

Mit sauberen Geräten beginnt die Gartenzeit im nächsten Jahr gleich viel besser. Überprüfen sie außerdem regelmäßig Ihr eingelagertes Obst und Gemüse. Sollten Sie zum Beispiel an einem Kohlkopf Druckstellen oder an einer Kartoffel eine aufgeplatzte Schale bemerken, empfiehlt es sich, diese sofort zu verarbeiten.

Ein wenig Arbeit im Freien bleibt dem Gärtner aber auch im Winter erhalten. Nun ist die Zeit, um Stauden zu vermehren. Graben Sie die Wurzelpflanze aus und entfernen Sie die Erde von der Wurzel. Von dieser werden nun einige Wurzeln abgeschnitten, die in fünf bis 15 Zentimeter lange Streifen in Anzuchterde gesetzt werden. Das geschieht am besten zunächst in einem Topf, der hell und frostfrei überwintert werden kann.

Auch Lauch sollte im Winter vor dem starken Frost aus dem Beet geholt und in einem mit Sand oder Erde gefüllten Eimer mit Abzugslöchern überwintert werden. Warten Sie mit der Ausgrabung der Pflanzen auf einige trockene Tage. Bei Süßdold-Pflanzen empfiehlt sich nun das Zurückschneiden.

Mondkalender Dezember 2020: Diese Tage eignen sich besonders für Gartenarbeiten

An diesen Tagen im Dezember können laut astronomischer Berechnung die vier verschiedenen Pflanzenarten in den jeweiligen Sternzeichen am besten gepflegt und bearbeitet werden.

Blatttage04.-06.12./ 13.-15.12./ 21.-24.12./ 31.12. Gartenarbeiten unterstützen die Blattbildung. Zum Beispiel an Pflanzen wie Endivie, Feldsalat und Kopfkohl. (Skorpion, Krebs, Fische)
Fruchttage06.-08.12./ 15.-17.12./ 24.-26.12. Gartenarbeiten unterstützen Fruchtbildung bei Pflanzen wie Erbsen, Gurken und Kürbissen. (Löwe, Widder, Schütze)
Wurzeltage01.-02.12./ 08.-11.12./ 17.-19.12./ 26.-29.12. Gartenarbeiten unterstützen Wurzelgemüse wie Kartoffeln, Möhren und Radieschen. (Jungfrau, Stier, Steinbock)
Blüten- und Samentage02.-04.12./ 11.-13.12./ 19.-21.12./ 29.-31.12. Gartenarbeiten unterstützen Blüten- und Samenbildung bei ein- und zweijährigen Pflanzen sowie Stauden und anderen Blütenpflanzen. (Waage, Zwilling, Wassermann)

Zu den Blütenpflanzen gehören die meiste Blumen und Kräuter, zu den Fruchtpflanzen etwa Erdbeeren, Bohnen, Erbsen, Gurken. Unter Blattpflanzen werden Salate und alle Kohlsorten verstanden und Wurzelpflanzen sind Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Radieschen oder Lauch.

Am günstigsten ist die Zeit für Gartenarbeit und Arbeiten an den jeweiligen Pflanzen also in den Wochen um den Neumond herum. Dieser ist im Dezember 2020 am Montag, den 14.12.

Der Zeitraum vom 03. bis zum 15. Dezember bietet sich für Aussaat und Pflanzen besonders gut an.

Den tagesaktuellen Mondkalender finden Sie hier.

Mondkalender Dezember 2020: Überwinterung und Schutz von Pflanzen im Winter

Selbstverständlich können nicht sämtliche Pflanzen, die man im Garten hat, im Winter in die Garage gestellt werden. Einige müssen im Freien überwintern und damit diese nicht vor Kälte eingehen, wenn es an die Minusgrade geht, gibt es ein paar Tricks, um die Gewächse zu schützen.

Wenn Sie ein Gewächshaus oder ein Folienhaus haben, können sie dieses für den Winter mit einer Extraschicht von acht Millimeter dicker Luftpolsterfolie auskleiden. Diese hält die Wärme und isoliert hervorragend. Achten Sie darauf, keine Luftzug-Ritzen zu lassen.

Für Stauden, die über den Winter im Beet bleiben, genügt es meist, Herbstlaub auf die Beete zu harken, damit diese warm bleiben. Wenn es allerdings zu kalt wird, sollten sie Neupflanzungen und empfindliche Pflanzen wie Lilien, Prachtkerzen, Herbstanemone, Montbretie oder Kaffernfuchsie schützen.

Dafür gibt es zum Beispiel kleine Kuppeln aus Weiden- oder Haselnusstrieben, die über die Pflanze gestellt werden können und diese warm halten. Die Kuppeln kann man für noch mehr Wärme auch mit Heu oder Laub füllen.

Wenn Sie Gehölze in Töpfen haben, sollten Sie ebenfalls auf die Temperaturen achten und gegebenenfalls Schutzüberzieherfür Ihre Töpfe und die Pflanzen darin besorgen. Verschiedene Pflanzen vertragen in etwa diese Temperaturen:

bis zu -5° vertragenBuchsbaum, Seidelbast, Teppich-Zwergmispel, Japanische Stechpalme, Tulpen-Magnolie
-5° bis -10° vertragenBlütenhartriegel, Sternmagnolie, Flügel-Spindelstrauch, Fächer-Zergmispel, Becher-Eibe, Fächer-Ahorn, Korea-Schneeball, Kleines Immergrün
-10° bis -15° vertragenBlauer Zwergwacholder, Mahonie, Lavendelheide, Thuja
-15° bis -25° vertragenKriech-Wacholder, Rhododendron, Weiß-Fichte, Fingerstrauch, Serbische Fichte

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