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Mondkalender im September 2021: Wann muss was gemacht werden im Garten?

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Von: Franziska Irrgeher

Eine ältere Dame schneidet eine Rosenblüte ab.

Im September können noch neue Rosen gepflanzt werden und blühen mit etwas Glück schon im nächsten Jahr (Symbolbild). © imago images / Shotshop

Dass der Mond auch die Pflanzen beeinflusst, ist längst bekannt. So kümmern Sie sich im September 2021 am besten nach dem Mondkalender um Ihren Garten.

München – Seit Jahrhunderten sind sich die Menschen sicher, dass der Mond Auswirkungen auf viele Vorgänge auf der Erde hat. Er beeinflusst nicht nur Ebbe und Flut, sondern auch die Natur und die Menschen selbst. Verschiedene Phasen im Mondzyklus, wie die Ab- und Zunahme des Mondes und das Tierkreiszeichen, in dem er gerade steht, spielen dabei eine Rolle.

Maria Thun (89,✝ 2012), die Pionierin des biologisch-dynamischen Gärtnerns, stellte fest, dass der Mond auch Auswirkungen hat auf die Abläufe im heimischen Garten. Je nach Monat und Tag können daher unterschiedliche Arbeiten im Garten anstehen.

Mondkalender September: Das kann im September gesät und geerntet werden

Der September ist der Monat des Frühherbsts, der Ende des Monats in den Vollherbst übergeht. Generell gilt diese Zeit als Erntezeit, in der auch der Holunder und die Rosskastanie heranreifen. Jetzt können Sie im Frühjahr gesätes Herbstgemüse ernten und die letzten Tomaten, Gurken, Zucchini, Mirabellen, Paprika oder Bohnen reifen ebenfalls noch heran und sollten vor dem ersten Frost gepflückt werden.

Wenn Sie eigene Kartoffelpflanzen haben, können auch diese nun beerntet werden, ebenso wie Knollensellerie, Möhren, Radieschen, Rettich, Rote Beete oder Zwiebeln. Auch Kohlrabi, verschiedene Kopfkohlarten, Salat und Spinat sind nun erntereif.

Blumen sollten nun gepflückt und zu Sträußen verarbeitet werden und Obstbäume tragen jetzt ebenfalls volle Zweige. Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Zwetschgen können gepflückt und zum Beispiel zu Marmelade eingekocht werden. Auch der Brokkoli ist erntereif, solange die Röschen noch fest verschlossen sind.

Pflanzen, die auch in dieser kühler werdenden Jahreszeit noch gepflanzt werden können, sind Winterrettich, Feldsalat, Spinat, Schnittsalat, Asia-Salate, Radieschen, Asia-Salate, Barbarakraut oder Winterportulak, die auch jetzt noch im freien Beet anwachsen. Auch Obstgehölze, Stauden und Blumenzwiebeln für etwa Narzissen, Krokusse, Tulpen und auch Knoblauch sollten noch vor dem ersten Frost in lockeren Boden gesteckt werden, damit sie im Frühjahr blühen.

Mondkalender September: Das ist im September im Garten zu tun

Wer noch späte Kohlsorten im Beet hat, kann diese nun zum Endspurt noch einmal düngen. Abgeerntete Beetflächen sollten fein geharkt werden und können auch mit Bodenhilfsstoffen bearbeitet werden. Grünflächen sollte der Hobbygärtner jetzt in den letzten warmen und niederschlagreichen Wochen des Herbstes vertikutieren. Der September eignet sich außerdem dazu, Gehölze im Garten umzupflanzen, die sich am besten nach einem Rückschnitt an ihre neue Umgebung gewöhnen. Wenn Sie Erdbeeren gepflanzt haben, die im nächsten Sommer kommen sollen, sollten Sie die Pflanzen regelmäßig gießen.

Das Saatgut von Blumen und Gemüse kann jetzt wieder aus den Beeten geholt und bis zum nächsten Jahr gelagert werden. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Samen trocken sind und auch so trocken wie möglich, zum Beispiel in einem dichten Schraubglas bei Temperaturen von 0-10°C gelagert werden. Sowohl Frost als auch Licht und Wärme sind nicht gut für das Saatgut.

Wer ein Fan von duftenden Rosen ist, kann diese jetzt in einem Beet mit einigen Nachbargewächsen pflanzen. Rosen profitieren davon, neben Stauden und ausdauernden Kräutern im Beet zu sein. Am besten setzen Sie in einem kleinen Abstand neben die Strauchrosen auch Pflanzen wie Rittersporn, armenischen Storchschnabel, Madonnen-Lilien, Sommer- oder Küchen-Salbei, Katzenminze oder Feinstrahlastern. Zwischen hohen Strauchrosen und kräftigen Pflanzen wie dem Rittersporn empfiehlt sich ein etwas größerer Abstand.

Mondkalender September: Welche Tage eignen sich im September besonders für welche Gartenarbeiten?

An diesen Tagen im September können laut astronomischer Berechnung die vier verschiedenen Pflanzenarten in den jeweiligen Sternzeichen am besten gepflegt und bearbeitet werden:

Blüten- und Samentage1.-3.9./ 11.-12.9./ 18.-20.9./28.-30.9. Gartenarbeiten unterstützen Blüten- und Samenbildung bei ein- und zweijährigen Pflanzen sowie Stauden und anderen Blütenpflanzen. (Waage, Zwilling, Wassermann)
Fruchttage5.-7.9./ 14.-16.9./23.-25.9. Gartenarbeiten unterstützen Fruchtbildung bei Pflanzen wie Erbsen, Gurken und Kürbissen. (Löwe, Widder, Schütze)
Blatttage3.-5.9./ 12.-14.9./ 20.-23.9./30.9. Gartenarbeiten unterstützen an diesen Tagen die Blattbildung. Zum Beispiel an Pflanzen wie Endivie, Feldsalat und Kopfkohl. (Skorpion, Krebs, Fische)
Wurzeltage1.9/.7.-11.9./16.-18.9./25.-28.9. Gartenarbeiten unterstützen Wurzelgemüse wie Kartoffeln, Möhren und Radieschen. (Jungfrau, Stier, Steinbock)

Am günstigsten ist die Zeit für Gartenarbeit und Arbeiten an den jeweiligen Pflanzen also in den Wochen um den Neumond am Dienstag, den 7. September herum. Vom 2. September bis zum 15. September 2021 bietet sich die Gartenarbeit besonders gut an.

Den aktuellen Mondkalender finden Sie hier.

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